Raku-Kurs / Funktionale, nebenläufige, reaktive und Web-Programmierung / Nebenläufige Programmierung / Junctions
Junctions bauen
Am einfachsten bauen Sie eine Junction mit den junktiven Operatoren.
Der Operator | erzeugt eine any-Junction:
my $j = 1 | 2 | 3;
say $j; # any(1, 2, 3)Der Wert $j steht für „1 oder 2 oder 3“. Es gibt vier
Arten von Junctions, jede mit einem Operator und einer passenden
Funktion:
any( … )odera | b— wahr, wenn irgendein Wert trifftall( … )odera & b— wahr, wenn alle Werte treffenone( … )odera ^ b— wahr, wenn genau ein Wert trifftnone( … )— wahr, wenn kein Wert trifft (das ist die einzige Art ohne Operatorform — nehmen Sie die Funktion)
Die Funktionsformen sind bei einer Liste praktisch:
say all(3, 7, 2); # all(3, 7, 2)
say none(1, 2, 3); # none(1, 2, 3)Am nützlichsten ist eine Junction in einem Vergleich. Zu fragen, ob eine Zahl gleich einer any-Junction ist, prüft sie auf einen Schlag gegen jeden Wert:
say so 2 == any(1, 2, 3); # True
say so 5 == any(1, 2, 3); # FalseDie Operatorform liest sich ebenso natürlich — 1 | 2 | 3
ist genau dieselbe any-Junction:
say so 2 == 1 | 2 | 3; # True
say so 5 == 1 | 2 | 3; # FalseDas so macht aus dem junktiven Ergebnis einen schlichten
Wahrheitswert. Das nächste Thema betrachtet, was dabei hinter den
Kulissen geschieht.
Praxis
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